14.04.2010

Zentrum für Alterstraumatologie in NRW einzigartig

Neuartiges Therapiekonzept am St. Clemens Hospital Sterkrade für Menschen mit Altersfrakturen


Die Zahl der durch Arbeitsunfall und Verkehrsunfall Verletzten ist rückläufig. Es steigt aber die Zahl der Altersfrakturen betagter Menschen. Das sind hüft­gelenksnahe Ober­schenkelbrüche, schulternahe Oberarmbrüche, Handgelenks­brüche, Wirbelkörperbrüche.

Nach solchen Brüchen wird es für die betagten Menschen oft traurige Gewissheit, dass sie pflegebedürftig werden, ja sogar auf ein Pflegeheim angewiesen sind. Genau da­gegen richtet sich das Behandlungs­konzept der Unfallklinik mit Orthopädie und Hand­chirurgie - Zentrum für Alterstraumatologie unter Leitung von Chefarzt Dr. Thomas Friess. Der Chef­arzt: Das zertifizierte Konzept unseres Zentrums für Alterstraumatologie ist eines der ganz wenigen in Deutschland. Denn es gäbe in nur ganz wenigen Krankenhäusern die ideale Leistungskombination unter einem Dach: Klinik für Orthopädie und Unfall­chirurgie, Geriatrische Klinik und Rehabilitation. Und genau über diese drei Therapieelemente verfüge das Sterkrader St. Clemens Hospital.
Die Patientenzahlen und die Therapieerfolge bestätigen das Konzept des Zentrums für Alterstraumatologie: 2007 haben sich 150 Menschen mit Altersfrakturen dem St. Clemens Hospital anvertraut. Im Jahre 2009 waren es 232 Patienten. Und das alles Entscheidende ist die Verhinderung von Pflegebedürftigkeit, die Wiederherstellung der Mobilität und die Rückkehr in den eigenen Haushalt. Diese Therapiequote liegt, so Dr. Friess, bei 90%.