Der Besuch auf der Allgemein- und Intensivstation

Wir halten es für sehr wichtig, dass Sie den Kontakt zu Ihrem Angehörigen, unserem Patienten, halten, damit dieser trotz seines Krankenhausaufenthaltes seine Lieben in der Nähe weiß.

Sie können Ihre Angehörigen täglich, ausgenommen während der Ruhezeiten besuchen. Wir bitten um Verständnis, dass Ausnahmen nur nach vorheriger (telefonischer) Rücksprache mit dem Stationspersonal möglich sind. Damit die Behandlung und Überwachung der Patienten ungestört ablaufen kann, bitten wir sie herzlichst, die folgenden Punkte bei Ihrem Besuch zu beachten und einzuhalten:

Handyverbot.

Bitte schalten Sie Ihr Handy beim Betreten des Krankenhauses aus. Das Bundesgesundheitsamt verpflichtet uns zu diesem Hinweis. Durch die Abstrahlung Ihres Handys können medizinische Ergebnisse und Ableitungen gestört oder gefälscht werden. Empfindliche Behandlungsgeräte könnten verstellt werden und ohne dass dies sofort festgestellt werden kann. Es besteht die Gefahr, dass mit falschen Werten gearbeitet wird. Die zur internen Kommunikation notwendigen Rufgeräte unserer Mitarbeiter werden ständig geprüft. Sie besitzen eine so minimale Sendeleistung, dass sie für den Krankenhausbetrieb geeignet und extra zugelassen sind. 

Rauchverbot.

Das Nichtraucherschutzgesetz verbietet Patienten, Besuchern und Mitarbeitern das Rauchen auf dem Krankenhausgelände. Ein Verstoß gegen das gesetzliche Rauchverbot ist eine Ordnungswidrigkeit die mit einem Bußgeld belegt ist. Unabhängig davon sollten Sie beachten, dass Rauchen viele Krankheiten verursacht und gerade "Passivrauchen" das Grundleiden eines an einer Erkrankung der Atemorgane leidenden Patienten verschlimmern kann. Wir haben auf dem Gelände eine "Raucherinsel" eingerichtet. Wenn Sie unbedingt rauchen müssen, so suchen Sie diesen Bereich auf. 

Topfblumen

gehören aus hygienischen Gründen nicht auf eine Krankenstation, denn Blumenerde kann Krankheitserreger enthalten. Gegen Schnittblumen, ausgenommen auf der Intensivstation, bestehen aber keine Bedenken. Nicht jeder verträgt intensiven Blumenduft. Denken Sie dabei auch an Mitpatienten. Blumenvasen erhalten Sie vom Stationspersonal. 

Mitbringsel.

Bringen Sie Ihrem Angehörigen auch einige kleine persönliche Gegenstände mit, die ihm auch zu Hause wichtig sind, wie z.B. ein Buch, oder ein Familienfoto. 

Essen und Trinken.

Berücksichtigen Sie bitte, insbesondere wenn Sie ess- und trinkbare Geschenke mitbringen wollen, dass Ihr Angehöriger im Krankenhaus eine ausgewogene Kost erhält. Zuviel essbare Mitbringsel schaden nur. Ist eine Diät verordnet, so dürfen zusätzliche Speisen und Getränke nur nach Rücksprache mit dem Stationsarzt mitgebracht werden. Alkoholgenuss ist im Krankenhaus generell verboten. 

Rücksicht auf den Patienten.

Um den Patienten nicht zu überfordern, gestalten Sie Ihre Besuchszeit bitte dem Gesundheitszustand und der Belastungsfähigkeit angemessen. Auch sollten sich möglichst nur zwei Angehörige am Bett des Patienten befinden. Nehmen Sie Rücksicht auf die Mitpatienten. 

Auskünfte.

Aus Gründen der ärztlichen Schweigepflicht dürfen Auskünfte (auch telefonische) nur einer engen Bezugsperson, etwa dem Ehepartner oder den Eltern gegeben werden, wenn der Patient vorher sein Einverständnis dazu erteilt hat. 

Beistand und Seelsorge.

Viele von Ihnen wünschen sicher für Ihre Angehörigen, gerade in schweren Stunden, den Beistand eines Geistlichen. Unsere Krankenhausseelsorger sind jederzeit erreichbar. Auf Wunsch führen sie mit dem Patienten aber auch mit Ihnen ein Gespräch. Auch Ärzte und Pflegepersonal stehen Ihnen gerne zur Verfügung. So hoffen wir mit Ihnen zusammen, dass es uns gemeinsam gelingt, die mögliche Bedrohung des Lebens Ihres Angehörigen abzuwenden. 

Spaziergänge.
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Für Spaziergänge steht Ihnen unser Park zur Verfügung. Fragen Sie vorher aber bitte den behandelnden Arzt ob er Bedenken hat und informieren Sie das Stationspersonal wenn Sie die Station mit dem Patienten verlassen. 

Cafeteria.

Die Cafeteria im Haus B (Verwaltung) ist täglich von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. 

Medikamente.

In vielen Fällen werden zusätzlich Medikamente gegeben, die als Nebenwirkung eine Beruhigung des Patienten bewirken. Dem Patienten wird in jedem Zustand erklärt, was mit ihm geschieht. Vielfach werden die Medikamente über eine sogenannte Infusionsleitung direkt in das Blut geleitet. Sie können es an den dünnen Plastikschläuchen erkennen, die von den Infusionsflaschen zum Körper des Patienten führen. Einige der Medikamente dürfen nur in geringen Dosierungen und möglichst gleichmäßig verabreicht werden. Deswegen werden einige dieser Infusionsleitungen durch sogenannte Tropfenzählapparate gesteuert. Wenn der Patient nicht essen kann, werden auf diesem Wege auch Nährstoffe in den Körper transportiert. Die Ernährung kann aber auch in flüssiger Form über einen Schlauch, der durch die Nase in den Magen gelegt wird, erfolgen.

Wichtige Informationen zu einer Intensivbehandlung

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Die Aufgaben der medizinischen Intensivstation bestehen darin, schwerkranke Patienten Tag und Nacht zu betreuen. Wir setzen dabei auch moderne Techniken und Apparate ein, um den Patienten ständig zu überwachen und im Notfall rechtzeitig eingreifen zu können. Für Sie mag der Anblick der vielen Geräte verwirrend und beängstigend sein, besonders wenn Sie Ihre Angehörigen daran angeschlossen sehen. Deswegen noch folgende Informationen:
Der Patient ist zur ständigen Beobachtung an ein Überwachungsgerät  angeschlossen, das alle wichtigen Daten in die Schwesternzentrale übermittelt.  Für diese überwachten Körperfunktionen werden vom Personal sogenannte Alarmgrenzen an den Geräten eingestellt. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn durch Über- oder Unterschreiten der Alarmgrenzen laute akustische Signale ausgelöst werden. Das Pflegepersonal wird sich sofort darum kümmern und Abhilfe schaffen.

Beatmung bei Intensivpatienten

Viele unserer Patienten werden künstlich mit einem Beatmungsgerät beatmet. Dazu wird ein Schlauch über den Mund und die Nase in die Luftröhre gelegt, durch den Luft in die Lungen ein- und ausströmt. Da während der Zeit der Beatmung der Schlauch die Stimmbänder blockiert, kann der Patient nicht sprechen. Dies ist nach Entfernen des Schlauches natürlich wieder möglich.

Gerade wenn Ihr Angehöriger durch künstliche Beatmung am Sprechen gehindert ist, erfordert dieses von Ihnen ein besonderes Maß an Verständnis und Geduld. Es ist sehr wichtig, daß Sie versuchen mit Ihrem Angehörigen, trotzt seiner eingeschränkten Äußerungsmöglichkeiten, in Kontakt zu treten. Wir stellen Ihnen dafür gerne Schreibtafeln zur Verfügung. Haben Sie auch keine Angst davor, Ihren Angehörigen zu berühren, ihm Wange oder Hand zu streicheln. Tun Sie alles, damit er nicht das Gefühl hat, in seiner Lage allein gelassen zu sein. So hilft es schon wenn Sie ihm erzählen, was in seinem früher gewohnten Umfeld weiter passiert oder wenn Sie ihm Bücher oder aktuelle Zeitschriften mitbringen. Denken Sie daran, dass Sie durch Ihre Zuwendung Ihrem Angehörigen helfen seine schwierige Situation leichter zu bewältigen.

In vielen Fällen werden zusätzlich Medikamente gegeben, die eine Beruhigung des Patienten bewirken. Dem Patienten wird in jedem Zustand erklärt, was mit ihm geschieht. Vielfach werden die Medikamente über eine sogenannte Infusionsleitung direkt in das Blut geleitet. Sie können es an den dünnen Plastikschläuchen erkennen, die von den Infusionsflaschen zum Körper des Patienten führen. Einige der Medikamente dürfen nur in geringen Dosierungen und möglichst gleichmäßig verabreicht werden. Deswegen werden einige dieser Infusionsleitungen durch sogenannte Tropfenzählapparate gesteuert. Wenn der Patient nicht essen kann, werden auf diesem Wege auch Nährstoffe in den Körper transportiert. Die Ernährung kann aber auch in flüssiger Form über einen Schlauch, der durch die Nase in den Magen gelegt wird, erfolgen.

Unser Ziel ist es, jeden Patienten nach Überwindung eines lebensbedrohlichen Zustandes auf die Allgemeinstation zu verlegen. Daß uns das nicht immer gelingt, liegt an der Schwere der Erkrankung. Wenn wir auch nicht jedes Leben retten können, so sind wir doch bemüht Leiden zu lindern und dem Patienten die Schmerzen zu nehmen.

Besuchzeiten

Allgemeinstationen
Besuchzeiten an allen Tagen ausgenommen während der Ruhezeiten von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr und von 20.00 Uhr bis 07.00 Uhr.

Kinderstationen
Besuchzeiten an allen Tagen. Eltern ohne Zeitbeschränkung. Geschwisterkinder ab 12.00 Uhr oder nach Absprache.

Geburtshilfliche Stationen
Besuchzeiten an allen Tagen ausgenommen während der Ruhezeiten von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr und von 20.00 Uhr bis 07.00 Uhr.
Geschwisterkinder sind willkommen.
Bei akuten Kinderkrankheiten bitte Rücksprache.

Medizinische Intensivstation
Telefon 0208 / 695 - 292
Chirurgische Intensivstation
Telefon 0208 / 695 - 297
Besuchzeiten an allen Tagen von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr und von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr.